Auch in dieser Session bot die Narrenzunft kath. Vereine Friedrichsthal e.V. seinem Publikum wieder ein erstklassiges Programm mit ausschließlich eigenen Akteuren.
Mit einem 5-stündigen Programm aus Tänzen, Musikdarbietungen und Büttenreden schaffte es die NKV seinem Publikum einen unterhaltsamen Abend auf sehr hohem Niveau zu bieten.
„Zu Euch kommen wir einfach gerne. Hier sieht man Akteure auf der Bühne, die aus dem Ort kommen und die man kennt.“ So übereinstimmende Meinungen aus dem Publikum!
Seitens der Verantwortlichen und ihrem Vorsitzenden Harald Holstein zunächst aber ein großer Dank an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Bühne, ohne die solche Veranstaltungen undenkbar wären.
Vielen Dank auch an die beiden Friseursalons Klär und Chris für die Unterstützung der Gardemädchen. Ein Dankeschön gilt dem Frisier-, Schmink- und Nähteam.
Aber nun zu den Protagonisten auf der Bühne:
Den Anfang machten die Närrischen Frauen. Sie präsentierten einen Auszug aus Schneewittchen und die 7 Zwerge. Ilse Heck ist für die Gruppe verantwortlich.
Danach wurde es dunkel im Saal und Elferratspräsident Markus Zimmer und sein Elferrat erschienen als Zauberer. Begleitet wurden sie von Elfen.
Unter den Klängen des Narrhallamarsches zogen die Garden, angeführt vom Standartenträger Stefan Engbarth, in die Narrhalla ein.
Elferratspräsident Markus Zimmer reimte gleich zu Beginn: „Der Zauberwald wird euch entzücken, so frag ich euch, sagt, kommt ihr mit?“
Richtig goldig waren die Kleinen der Minigarde mit ihrem Schautanz „Dschungelbuch“. Trainiert werden die Minis der NKV von Selina Morgante und Julia Viehl. Betreuerin ist Sarah Collet.
Den Anfang in der Bütt machten Heinz Eigner als Zauberer und Janik Zimmer als Zauberlehrling. Sie nahmen die politischen Ereignisse unter die Lupe. Zu Jamaika meinten sie: „AKK als Ungeheuer, kaum 5 Monate am Steuer, tat, was sie in Berlin nicht wagen: die ganze Bagage zum Teufel jagen.“
Tanzmariechen Michelle Strobel flog als Bibi Blocksberg über die Bühne. Da strahlten auch die beiden Trainerinnen Anke Bach und Edeltraut Holstein.
Ursula Degen blickte als Wahrsagerin in die Kristall-Kugel. Sie meinte: „Sag mir deinen Namen und ich sage dir wie du heißt.“
Die Jugendgarde zeigte einen flotten Gardemarsch zu einem Medley aus Kölner Hits. Die Trainerinnen Martina Anschütz und Claudia Zimmer können stolz auf ihre Mädchen sein.
Danach präsentierte Larissa Zimmer mit „Knusperhaus“ ein modernes Hänsel und Gretel-Lied. Auch der Titel „Stadt“ von Cassandra Steen wurde passend zum NKV-Motto umgetextet.
Die Funkengarde trat gleich zweimal auf. In der ersten Hälfte legten sie einen fetzigen Gardetanz hin. Im zweiten Programmteil zeigten sie ihren Schautanz „der Tanz aus dem Zauberwald. Trainiert wird die Gruppe von Anke Bach und Ursula Morgante.
Auch in der Bütt zaubert die NKV immer wieder Nachwuchs aus dem Hut.
Einen gelungenen Einstand gaben Daniel Wilhelm und Stephanie Degen.
Nach der Pause brachten die Bach-Spatzen Stimmung in den Saal. Die Gruppe um Anke, Carsten, Rudolf und Volker Bach, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum feiern, brachten den Saal mit ihren Hits und Mitmachliedern zum kochen.
Nach ihrem erfolgreichen Debüt im letzten Jahr kam Nicole Molter diesmal als „Fee aus dem Zauberwald“ in die Bütt.
Genau wie die anderen Tanzgruppen, zeigte sich auch die Juniorengarde in tollen Kostümen. Auch sie kamen mit ihrem Schautanz „Zauberfantasie“ nicht ohne Zugabe von der Bühne. Stephanie Degen und Martina Anschütz hatten den Tanz einstudiert.
Der absolute Hammer war das Männerballett Flat Boys. Bei ihrem Tanz wackelte das Vereinshaus. Einstudiert wurde die Nummer von Monika und Nicole Molter sowie Christiane Wagner.
Sein 2×11-jähriges Jubiläum in der Bütt feierte Carsten Bach. Er trat diesmal als Super-Banker auf und hatte sogar einen Euro-Rettungsschirm dabei.
Die Schautanzgruppe „Let´s dance“ feierte ihre Premiere in dieser Session und tanzte als Hexen. Verantwortlich für die neue Gruppe ist Funkenmariechen Stephanie Degen.
Wolfgang Molter und Frank Grau (de Molter un de Gau) outeten sich in ihren Paraderollen als leidgeplagte Ehemänner.
Die Fissäls waren natürlich auch im Zauberwald unterwegs und trafen den großen Zauberer Merlin. Sie machten jede Menge Klamauk – aber auch das Geschehen in Stadt, Land und Welt wurde auf die Schippe genommen. Walter Thorn zeichnet als Leiter der Fissäls verantwortlich.
Zum Finale standen dann noch einmal alle Akteure auf die Bühne und sangen die NKV-Gassenhauer.
Die Regie hatte Heinz Eigner. Unterstützt wurde er von seinen beiden Helfern Janik Zimmer und Ruven Krumm.
Michael Schording, Jörg Krumm und Peter Hohlweck zauberten ein tolles Bühnenbild.
Den Tusch an der richtigen Stelle setzten das Duo M&M.
Bilder der 1.Kappensitzung und der 2. Kappensitzung sowie des Kinderfestes von Stephan Weber.