Presse

Sessionseröffnung

Mit viel Schwung und farbenfroh in die neue Session

Gute Stimmung herrschte bei Sessionseröffnung mit NKV-Ordensfest.

Gute Stimmung herrschte bei Sessionseröffnung mit NKV-Ordensfest. FOTO: Iris Maria Maurer
Bildstock. Die Narrenzunft der katholischen Vereine ist bravourös in die fünfte Jahreszeit gestartet. Vorverkauf für die Kappensitzungen startet am 16. Dezember. Von Jörg Martin

Samstagabend um 20 Uhr im Rechtschutzsaal in der Hofstraße bei der Sessionseröffnung der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal:. Draußen regnet es seit Stunden. Drinnen spielen gerade die Bach-Spatzen den Titel „Die immer lacht“, nachdem man bereits mit „Du bist die schönste Frau der Welt“ von Markus Becker die Stimmung ein wenig angeheizt hatte. Im Publikum ist um diese Zeit noch keiner verboozt. Bis zu den närrischen Tagen ist ja auch noch ein wenig Zeit. Dafür herrscht pünktlich elf Minuten später auf der imaginären Bühne sozusagen ein Heer aus rot-weiß. Die Gardemädchen und Funkenmariechen bestimmen die Farben, während der Elferrat im Schwarz der Oberbekleidung, trotz bunter Narrenkappe, schon ein wenig im Hintergrund steht. Zum zweiten Mal ist man bereits „auf der Höh“, nachdem das Katholische Vereinshaus nicht mehr zur Verfügung steht. Hier in der Hofstraße heiß es ein wenig enger zusammenrücken, damit die Akteure und Garden überhaupt zeigen können, was sie so drauf haben. Am 11.11. steht bei der NKV an diesem Abend in der Narrhalla etwas Anderes im Vordergrund: Der Schlachtruf „Alleh hopp“.

 

Schnell wird noch „Die Hände zum Himmel“ im Stehen gesungen und dann geht es los. Die ersten Orden werden verliehen. Das Schmuckstück ziert dieses Mal eine Silberkugel mit Tänzer. Kein Wunder, lautet das Motto doch „NKV – Im Discofieber“. Die attraktiven Teile gehen an den Elferrat, später an Garden, Helfer, Trainer, Büttenredner, Ehrensenatoren, -mitglieder, Fissäls und das Männerballett. Keiner kommt zu kurz. Moderator Wolfgang Molter hat soeben die Jüngsten angekündigt. Die Minigarde (Trainerinnen: Selina Morgante und Corinna Jost) hat sich dieses Mal für den Schautanz zu „Die Schöne und das Biest“ entschieden. Ein Wahl, die nicht ohne Folgen bleibt, weil schnell eine Zugabe her muss. Nicht, die einzige an diesem Abend. Nach fast einer halben Stunde leitet Wolfgang Molter den ersten Schunkler ein. „Am Rosenmontag bin ich geboren“, schallt es durch den Saal.

Im Laufe des Abends wurden Harald Holstein und Manfred Groß zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie erhielten vom Vorstand ihre Ernennungsurkunden. Auch das Tanzpaar Mia Deller und Hannes Bergmann (Trainerinnen: Vanessa Marian und Jessica Berger), die verschiedenen Garden sowie das Funkenmariechen Selina Morgante (Trainerinnen: Alexandra Schneider und Vanessa Marian) gaben Kostproben ihres Könnens.

„Hier ist es schon anders. Auch bei den Sitzungen im Rathaus werden wir nur die Hälfte an Leute unterbringen können wie vorher. Doch, was sollen wir machen?“, blickte ein Elferratsmitglied im Gespräch mit unserer Zeitung in die Zukunft. Doch die unklare Zukunft in Sachen Saal, tat der Stimmung keinen Abbruch.

Kappensitzungen: Samstag, 27. Januar und Samstag, 3. Februar 2018 im Rathausfestsaal; Vorverkauf: Samstag, 16. Dezember von 14 bis 15 Uhr im Gasthaus „Zum Heinz“ in Friedrichsthal. Restkarten ab 19. Dezember im Salon Klär in Friedrichsthal.

Unter diesem Link finden Sie den Originalbericht der Kappensitzung „NKV im Zauberwald“      Saarbrücker Zeitung vom 06.02.2012

Saarbrücker Zeitung vom 08.03.2011

Das Gute-Laune-Virus steckte alle an
16 Gruppen mit knapp 500 Akteuren machten mit beim Friedrichsthaler Rosenmontagsumzug

Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Wo tanzen Götter mit Hexen, oder Karotten mit Musketieren? Natürlich in Friedrichsthal. Mit Musik und guter Laune trotzten die Teilnehmer des Friedrichsthaler Rosenmontagsumzugs dem stürmischen Ostwind.

Friedrichsthal. Bei strahlend blauem Himmel schien es so, als sei die ganze Stadt auf den Beinen, um beim Friedrichsthaler Straßenspektakel dabei zu sein.

Immer wieder erklang von den Festwagen der drei Karnevalsvereine der Stadt – blau-weiß vom Ostschacht, Kneisjer vom Hoferkopp und Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) – die Melodie: „So ein Tag, so wunderschön wie heute.“ Das passte ganz prima. Die perfekte Organisation des Heimat- und Verkehrsverein (HVV) stellte unter Beweis, dass es nicht immer gigantisch sein muss. Auch klein und fein macht die Stròòßefaasenacht Spaß.

16 Gruppen mit knapp 500 Akteuren sorgten für einen Gaudiwurm, der wie ein großes Fass mit Lebenselixier wirkte. Die Gruppen trafen sich wie immer am Ostschacht, um den weiten Weg über die Grühlingsstraße zum Bildstocker Markt und die Saarbrücker Straße runter zum Friedrichsthaler Markt unter ihre Füße zu nehmen. Das war vor allem für die Kleinen der NVK-Minigarde anstrengend. Doch sie hielten tapfer durch. Den Marschrhythmus gaben der Spielmanns- und Fanfarenzug des HVV und der Musikzug der NKV aus Elversberg vor. Dazu dröhnten Schunkelmusik und Fastnachtshits aus den Lautsprechern.

Wie immer bildeten die großen Prunkwagen der drei Karnevalsvereine das Gerüst des Gaudiwurms. Dazwischen wimmelte es von allerlei verboozten Gestalten.

Zum ersten Mal dabei war eine 15-köpfige Gruppe der Firma Uder. Sie kamen als Pinguine daher. Und wieso gerade Pinguine? Wegen der leeren Stadtkasse sei die Eiszeit in Friedrichsthal angebrochen, so die logische Antwort. „Dass wir mitmachen, war eine spontane Idee“, meinte Thomas Bohn. Firmengeschäftsführer Volker Schumacher habe die Einlage sogar finanziell unterstützt. Nach einem Jahr Auszeit waren wieder die Insulaner dabei. „Im vergangenen Jahr haben wir nicht mitgemacht, weil da der Zug nicht durch Bildstock führte“, erklärte Harald Kraußhaar schmunzelnd. Die Insulaner kamen als die größten Zwerge der Stadt daher. Der Angelsportverein Saufang Bildstock hatte seine grünen Waldhexen losgelassen.

Ein echter Hingucker waren die Avatare der Gruppe von Andrea Wölflinger-Prinz und Roman Wölflinger. „Der Film Avatar hat uns animiert“, erzählte Andrea. Knapp zwei Stunden habe es gedauert, die 18 Mitglieder zu schminken. Neben den großen Abordnungen der drei Karnevalsvereine marschierten mit: Gruppen des städtischen Kindergartens, des Reitvereins, des Kneippvereins Friedrichsthal-Bildstock, des Turnvereins Bildstock, die Gruppe Erika Hammerers und die Messdiener von St. Michael.

Die Damen der Naturfreunde hatten sich als Katzen verkleidet. Mitten im Getümmel waren auch Einzelkämpfer wie der Neandertaler oder das Bierfass auf zwei Beinen. Das Gute-Laune-Virus schwappte von den Akteuren auf die Schaulustigen über. ll

Saarbrücker Zeitung vom 21.02.2011

Narrenzunft entführt Gäste in den Wilden Westen
Katholisches Vereinshaus Friedrichsthal erlebt eine abenteuerliche Reise unter dem Motto „Im Wigwam ist die Hölle los“
Mit Indianergeheul begann die Sitzung der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal. Kein Wunder, denn schließlich nahmen die Akteure die Gäste mit auf einen Ausflug in den Wilden Westen.
Von SZ-Mitarbeiter
Elmar Müller

Friedrichsthal. In den Wilden Westen entführten die Akteure der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal am Samstag ihre Gäste. „Lassen Sie sich in den Wigwam entführen und den Hauch von Indianer-Romantik spüren. Feiern Sie mit uns Faasenacht, bis der ganze Wigwam kracht.“ Mit diesen Worten begrüßte Sitzungsleiter Markus Zimmer die Narrenschar, und alle stimmten ein Indianergeheul an. Das war das Startzeichen zu einer abenteuerlichen Reise unter dem Motto „Im Wigwam ist die Hölle los.“
Ein fulminanter Square-Dance der närrischen Frauen der NKV (Leitung: Ilse Heck) und der Schautanz der Mini-Garde (trainiert und betreut von Selina Morgante, Julia Viehl, Edeltraut Holstein und Sarah Collet) zum Titel „Ich will ’nen Cowboy als Mann“, setzten die ersten Ausrufezeichen. Wie immer bei der NKV waren alle Tänze eine Augenweide. Die Jugendgarde (Trainerinnen Martina Anschütz und Claudia Zimmer) legte zu einem Popmedley einen fetzigen Gardetanz auf die Bretter. Zu Hits von Marianne Rosenberg marschierte die Funkengarde (Ursula Morgante) über die Bühne. Den Mädels der Juniorengarde (Stephanie Degen und Martina Anschütz) und der Funkengarde machten ihre indianischen Stammestänze sichtlich Spaß. Überzeugend waren auch die Auftritte der Funkenmariechen Stephanie Degen und Michelle Strobel. Die Trainerinnen Anke Bach und Edeltraut Holstein strahlten mit den Mädels um die Wette. Die Flat-Boys vom Männerballett (trainiert von Monika und Nicole Molter sowie Christiane Wagner) ließen als Cowboys und Indianer die Bühne im katholischen Vereinshaus erbeben. Die Bachspatzen (Anke, Carsten, Rudolf und Volker Bach) hatten jede Menge Mitmachlieder im Programm. Als Häuptling „Kluger Ratgeber“ kam Heinz Eigner in die Bütt, nahm dort politische Ereignisse aufs Korn.

Auch Minister Guttenberg bekam sein Fett weg. Indianer „Flinke Zunge“, alias Marc Plaetrich, unterstützte den Häuptling. Später kam Marc noch als geplagter Schüler auf die Bühne. Nicole Molter gab ein gelungenes Debüt als Tennagerin. Ursula Degen mimte diesmal die Krankenschwester. Ihr Reich: Die Männerstation. Carsten Bach überzeugte in einer Doppelrolle als eingebildeter kranker Ehemann Karl und dessen Ehefrau Elfriede. Nicht fehlen durften Wolfgang Molter und Frank Gau als „De Molter unn de Gau vonn da NKV“. Bei den letzten Überlebenden einer Kavallerie krachten die Pointen. Vor dem großen Finale zeigten die Fissäls, Leitung Walter Thorn, dass sie viele witzige Ideen haben. Unter anderem wollen sie auch in Friedrichsthal einen Kreisel bauen – natürlich schöner als der in Bildstock.

Ach ja: Mit Gerhard Bös, dem Geschäftsführer der Friedrichsthaler Stadtwerke, hat die NKV einen neuen Ehrensenator.

Auf einen Blick

Sitzungspräsident: Markus Zimmer. Tänze: Mini-, Jugend-, Junioren- und Funkengarde, Funkenmariechen Michelle Strobel und Stephanie Degen, Männerballett und närrische Frauen. Gesangseinlagen: die Bachspatzen und die Fissäls. Büttenreden: Heinz Eigner, Marc Plaetrich, Nicole Molter, Carsten Bach, Ursula Degen sowie Wolfgang Molter und Frank Gau. Musik: M & M (Manfred und Michael). Bühnenbild: Michael Schording, Jörg Krumm und Peter Hohlweck. Licht- und Tontechnik: Walter Braun, Frank Schattle. ll

Saarbrücker Zeitung vom 20.01.2007

Narren entführen ihre Gäste in „Disney’s verrückte Welt“

Friedrichsthal. Am Mittwoch, 24. Januar, ist um 19 Uhr im Johannissälchen im katholischen Vereinshaus Friedrichsthal die Akteursversammlung der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV). Die Termine der NKV für die Session stehen unter dem Motto „Disney’s verrückte Welt“. Die Kappensitzungen sind am Samstag, 3. und 10. Februar, um 20.11 Uhr.
Am Sonntag, 18. Februar, 14.11 Uhr startet das Kinderfest. Nach dem Rosenmontagsumzug am 19. Februar ist ab 15 Uhr buntes Fastnachtstreiben im Vereinshaus. Dort sind auch alle anderen Veranstaltungen. Am Dienstag, 13. Februar, gestalten Akteure der NKV im Senioren-Pflegeheim Gevita ab 16 Uhr einen lustigen Nachmittag.

Der Kartenvorverkauf für die Kappensitzungen und das Kinderfest ist am Samstag, 20. Januar, von 14 bis 15 Uhr im Vereinshaus. Ab Dienstag, 23. Januar, ist der Vorverkauf im Salon Klär in der Saarbrücker Straße.
Zur Rathauserstürmung am Donnerstag, 15. Februar, treffen sich die Mitglieder der NKV um 15 Uhr vor dem Rathaus.
Um 16 Uhr erfolgt dann die Erstürmung der Volksbank in Friedrichsthal. red

Saarbrücker Zeitung vom 05.02.2007

König Fissäl I. will es wissen

Narrenzunft katholischer Vereine Friedrichsthal präsentiert einen eigenen Bürgermeisterkandidaten

Die Akteure der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal entführten die Gäste der Gala-Kappensitzung am Samstag in Walt Disney’s Wunderwelt. Närrischer Reiseleiter war Markus Zimmer.

Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Friedrichsthal. Achtung, Anja Wagner-Scheid und Rolf Schultheis: Die Fissäls von der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal präsentierten bei der Gala-Kappensitzung am Samstag einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. König Fissäl I. von der FPD – der Fissäls Partei Deutschland – will es wissen.

Die Unterstützung der Narren ist ihm sicher. In Walt Disney’s Welt ist einfach alles möglich. Dorthin entführten die Akteure der NKV ihre Gäste. Närrischer Reiseleiter in Walt Disney’s Wunderwelt war Markus Zimmer. Mit dem Titel „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ und anderen Disney-Melodien begrüßten die „Närrischen Frauen“ unter der Leitung von Heike Walter die gut gelaunte Reisegesellschaft. Zu einem Medley aus Karnevalsschlagern fegten die Girls der Mini-Garde (trainiert von Corinna Hayo und Christiane Zimmer) über die Bühne. Als Minimäuse und Mickey Mouse begeisterten die Kleinsten von der Mini-Mini-Garde (Martina Anschütz, Corinna Hayo und Alexandra Tittelbach) die Gäste.

Zackig die Mädels der Juniorengarde (Clarissa Hayo und Tina Gabriel) beim Gardetanz. Einfach bezaubernd die jungen Damen der Glasspatzengarde (Annegret Hayo) beim Showtanz „König der Löwen“. Glänzend interpretierte Funkenmariechen Natascha Ries (trainiert von Clarissa Hayo) „Crocodile Rock“ von Elton John.

In Topform war auch Tanzmariechen Alina Sabert (Trainerinnen Clarissa Hayo und Natascha Ries). Mit einem zauberhaften Auftritt rissen die graziösen Feen vom Männerballett (trainiert von Heike Walter und Monika Molter) das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Einen Glanzpunkt nach dem anderen setzten die NKV-Akteure in der Bütt. Janik und Markus Zimmer „stoiberten“ durch eine heitere Politikstunde. Ursula Degen kam als Schiedsrichterin, Stefanie Wies-Schording nahm mal wieder die Männer gehörig auf die Schippe. Uwe Schmidt erzählte als Elisabeths Mann Lustiges über seine bessere Hälfte. Wehe, die Tochter kommt in die Pubertät: Dann ist was los im Hause Molter. De Lui und es Luische (Wolfgang und Tatjana Molter) gaben einen Einblick.

Günter Heck und Harald Holstein berichteten Närrisches vom Ehe-Alltag. Bei den Hobbyanglern Frank Gau und Wolfgang Molter (de Molter unn de Gau von da NKV) krachten die Pointen. Eine tolle Parodie von Atze Schröder liefert Erik Heckmann ab. Erst kam die Familie Bach (Anke, Angelina, Carsten und Volker) als Prinzenfamilie Bibis von Friedrichsthal auf die Bühne. Später dann begeisterten die Bachspatzen (Anke, Carsten, Rudolf und Volker) das Publikum.

Auf einen Blick

Alle Akteure der Sitzung. Elferratspräsident: Markus Zimmer. Tänze: Mini-Mini-, Mini-, Junioren- und Glasspatzengarde, Natascha Ries und Alina Sabert sowie Männerballett. Gesang: Fissäls, Bachspatzen und die Närrischen Frauen. Parodie: Erik Heckmann. Büttenreden: Tatjana und Wolfgang Molter, Janik und Markus Zimmer, Ursula Degen, Stefanie Wies-Schording, Uwe Schmidt, Günter Heck und Harald Holstein, Frank Gau und Wolfgang Molter, Angelina, Anke, Carsten, Rudolf und Volker Bach. Musik: Die Comets. Bühnenbild: Michael Schording und Peter Hohlweck. ll

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Die Juniorengarde der NKV Friedrichsthal bei ihrem Auftritt am Samstagabend. Foto: Iris Maurer

Saarbrücker Zeitung vom 16.02.2007

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Saarbrücker Zeitung vom 13.11.2007

… Auch in Friedrichsthal sind die Narren los. Die Narrenzunft katholischer Vereine eröffnete die Session.

Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Friedrichsthal.

Auch in Friedrichsthal sind die Narren los. Als erster der drei Karnevalsvereine in der Stadt eröffnete die Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal am Samstag mit einer bunten Narrenschau im katholischen Vereinshaus Friedrichsthal die Session.

NKV-Präsident Harald Holstein freute sich über die vielen Gäste. Das zeige den hohen Stellenwert des Vereins in der Stadt, so Holstein.

Wie in den vergangenen Jahren, so hatten auch diesmal wieder die Frauen der NKV ein leckeres kalt-warmes Büfett zusammengestellt. Gut gestärkt zeigten dann die Akteure des Vereins den Gästen, auf was die sich bei den beiden Galakappensitzungen freuen können.

Elferratschef Markus Zimmer führte durch das Programm. Alle Aufritte standen unter dem Sessionsmotto „Sellemols“.

Gleich zwei Mal fegte die Glasspatzengarde über die Bretter und begeisterte die Gäste. Auch die Mini-Mini-Garde, die Minis, die Junioren- und die Jugendgarde bewiesen, dass sie schon in närrisch guter Frühform sind.

Erstmals gab es die Tanzmariechen im Doppelpack auf der Bühne. Natascha Ries (23) und Alina Sabert (10) wirbelten gemeinsam über die Bretter. In der Bütt kämpfte Stefanie Wies-Schording mit den Tücken des Alters.

Und da waren noch die närrischen Frauen, die mit ihrer Sahne-Show einen Farbtupfer setzten.

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Die Minigarde machte mit bei der Sessionseröffnung der NKV Friedrichsthal im katholischen Vereinshaus. Foto: Iris Maurer

Saarbrücker Zeitung vom 21.01.08

Flotter Hausfrauen-Rock mit Waschbrett und Schrubber

Narrenzunft katholischer Vereine Friedrichsthal bot lustige und aufregende Reise in die Vergangenheit

Friedrichsthal. „Sellemols, wie war das so schön, in Friedrichsthal und auf Bildstocker Höh’n. Sellemols ist mit vielem verbunden, drum drehen Sie mit uns ein paar närrische Runden.“ Mit diesen Worten begrüßte Markus Zimmer, Elferratschef der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal, im Vereinshaus eine gut gelaunte Narrenschar zu einer lustigen und aufregenden Reise in die Vergangenheit. Bevor Standartenträger Stefan Engbarth den kompletten närrischen Hofstaat der NKV in die Narrhalla führte, legten die närrischen Frauen unter Leitung von Heike Walter als Waschfrauen von Sellemols einen flotten Hausfrauen-Rock hin. Die Instrumente: Waschbrett und Schrubber. Topfit bis in die kleine Zehe fegte Tanzmariechen Alina Sabert (trainiert von Clarissa Hayo und Natascha Ries) über die Bühne. Sellemols wie heute sind sie gleich: die Probleme zwischen Vater und Tochter. Das wurde beim Vortrag von Wolfgang und Tatjana Molter als Luis & Luischen deutlich. Zum Steiger-Lied tanzten die Kleinsten der Mini-Mini-Garde (trainiert von Corinna Hayo-Zimmer und Christina Zimmer) als Bergmannsknappen. Wer hätte das gedacht: Pfarrer Thorsten Huwald und seine Sekretärin Birgit Boudier kamen als frisch Vermählte in die Bütt. Zu Evergreens tanzte die Jugendgarde (trainiert von Corinna Hayo-Zimmer, Yasmin Walter und Christina Zimmer). Französisch kamen die hübschen Mädels der Juniorengarde daher. Stephanie Degen, Tina Gabriel und Clarissa Hayo hatten das Ganze einstudiert. Eine Zeitreise von den 50er bis in die 90er Jahre unternahm die Glasspatzengarde. Annegret Hayo ist die Trainerin. Im Tagesthemenstudio in der Narrhalla waren Markus Zimmer und Sohnemann Janik die Nachrichtensprecher. Günter Heck und Harald Holstein brillierten mal wieder mit ihren Erzählungen aus ihrem närrischen Ehe-Alltag. Jede Menge Stimmungshits hatten die Bachspatzen (Anke, Carsten Rudi und Volker Bach) im Gepäck. Als „em Elsbeth sei Mann“ hatte Uwe Schmidt die Lacher auf seiner Seite. Eine Augenweide waren die Darbietungen von Funkenmariechen Natascha Ries. Stephanie Degen und Clarissa Hayo sind ihre Trainerinnen. Für die Familie Bach (Carsten und Ehefrau Anke sowie Tochter Angelina) war Fernsehen gestern. Heute ist Theater. Einen Volltreffer landete das Männerballett. Die Herren der Schöpfung und ihre Trainerinnen Sandra Schneider und Heike Walter ließen die Hippies auferstehen. ll

Auf einen Blick

Elferratspräsident: Markus Zimmer. Tänze: Mini-Mini-, Junioren- Jugend und Glasspatzengarde sowie Männerballett. Funkenmariechen: Natascha Ries. Tanzmariechen: Alina Sabert. Gesang: Fissäls, Bachspatzen und die Närrischen Frauen. Büttenreden: Tatjana und Wolfgang Molter, Thorsten Huwald und Birgit Boudier, Markus und Janik Zimmer, Uwe Schmidt, Günter Heck und Harald Holstein, Frank Gau und Wolfgang Molter sowie Angelina, Anke und Carsten Bach. Musik: M&M – Manfred Zintel und Michael Kaspar. Bühnenbild: Michael Schording + Team. ll

Saarbrücker Zeitung vom 24.01.2008

Bühnebilder landen im Ofen

Peter Hohlweck, Jörg Krumm und Michael Schording sind die Bühnenbauer der NKV

Ein Bühnenbild soll zum Sessionsmotto eines Karnevalsvereins passen. Die Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) feiert unter dem Motto „Sellemols“. Drei Bühnenbauer haben in 80 Arbeitsstunden das passende Bild entworfen.

Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Friedrichsthal. „Wir sind ein Team“, sagt der 47 Jahre alte Michael Schording – und ergänzt: „Alleine könnte das keiner machen.“ Zum Team von Schording gehören der 49 Jahre alte Peter Hohlweck und Jörg Krumm, 39. Das, was keiner alleine schaffen würde, ist das Bühnenbild für die Kappensitzungen der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) in Friedrichsthal. Für deren Sitzungen erstellen machen Schording, Hohlweck und Krumm das Bühnenbild. Derzeit arbeiten die drei auch am Wagen der NKV für den Umzug am Rosenmontag.

Sessionsmotto: „Sellemols“

Das Bühnenbild passt immer zum jeweiligen Sessionsmotto. Diesmal heißt das Motto „Sellemols“. „Sellemols“, da gab es noch den VW-Käfer, das Ein-Mark-Stück, Fördergerüste, die Beatles, Astronauten flogen zum Mond, und in den Kneipe ertönten Lieder noch aus der guten, alten Musikbox. Und genau diese Motive zieren jetzt die Bühne im katholischen Vereinshaus in Friedrichsthal. In 80 Arbeitsstunden haben die drei Bühnenbauer die Motive auf Sperrholzplatten gebannt und dann auf der Bühne montiert. Harald Holstein, der Präsident der NKV, sagt: „Wir sind stolz auf unsere Bühnenbildner und deren Kreationen.“Michael Schording ist der Dienstälteste der drei Bühnenbauer. „Ich bin seit 30 Jahren dabei“, erzählt er. Und immer noch mache ihm die Arbeit Spaß. Auch weil das „domm schwätze“ bei allem Stress nicht zu kurz komme. „Wir hatten bisher noch kein Bühnenbild doppelt“, berichtet der Chef einer kleinen Firma für Zerspannungstechnik stolz.

Seit 24 Jahren bastelt Hohlweck an Bühnenbildern der NKV mit. Er ist Briefträger mit handwerklichen Fähigkeiten. „Peter ist unser Kreativ-Direktor“, sagt Michael Schording lachend. Die beiden können so manche lustige Story aus ihrem Bühnenbildnerleben erzählen. „Wir hatten einmal das Motto ,Wien’“, blickt Hohlweck zurück. In der Werkstatt von Fritz Bohrmann hatten sie dafür ein Riesenrad zusammengebaut. „Als es fertig war und wir es ins Vereinshaus transportieren wollten, haben wir gemerkt, dass es nicht durch die Tür passt“, erzählt Hohlweck. Sie mussten das Rad schließlich in der Mitte durchtrennen und auf der Bühne dann wieder zusammenkleben. Eine weitere Anekdote hat Michael Schording auf Lager. Er berichtet, dass es früher manchmal so kalt im Vereinshaus war, dass die Farbe am Pinsel gefror.

Jörg Krumm ist Malermeister. Er gehört seit vier Jahren zum Team. „Er hat mich bei einer Veranstaltung gefragt, ob er bei uns mitmachen darf“, erzählt NKV-Chef Holstein. Natürlich durfte er. „Ich habe es nicht bereut. Die Arbeit im Team macht viele Freude“, sagt Krumm heute.

Gäste wollen Motive haben

Was passiert eigentlich mit den tollen Bühnenbildern der Narrenzunft katholischer Vereine, wenn die Session vorbei ist? „Die meisten landen im Ofen. Wir können die Bühnenbilder nicht aufheben, weil wir keinen Platz haben“, erklärt Schording. Manchmal wollten aber auch Gäste der Sitzungen das ein oder andere Motiv für ihren Partykeller. Im vergangenen Jahr habe man die Figuren vom Motto „Disney’s verrückte Welt“ für einen Kindergeburtstag ausgeliehen. Vor vier Jahren lautete das Sessionsmotto „Asiatische Träume.“ Der grüne Drache steht jetzt im Partykeller von Jörg Krumm.„Wir sind stolz auf unsere Bühnenbildner und derenKreationen.“ Harald Holstein, Präsident der NKV

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In 80 Arbeitsstunden haben Peter Hohlweck, Jörg Krumm und Michael Schording (von links) das Bühnenbild gebaut, das in dieser Session die Bühne der NKV schmückt. Foto: Elmar Müller

Saarbrücker Zeitung vom 17.11.2008

Der wilde Westen im Vereinshaus

Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal versprühte jede Menge Frohsinn

Sessionseröffnung bei der Narrenzunft katholischer Vereine mit flotten Tänzen und fetziger Musik: In bester Manier stimmten die gut vorbereiteten Akteure ihre Gäste auf die fünfte Jahreszeit ein.

Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Friedrichsthal. Die Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichstal hat drei neue Ehrenmitglieder: Es sind Julius Lorenz, Dieter Utter und Erwin Zimmer. Bei der Sessionseröffnung am Samstag im proppevollen katholischen Vereinhaus wurden sie aufgrund ihrer langjährigen Verdienste ernannt. Wie in den vergangenen Jahren, so hatten auch diesmal wieder die Frauen der NKV ein leckeres kalt-warmes Büffet zusammengestellt. Nach dem Essen entführten die Tanzgruppen der NKV die Besucher in „Neptuns Reich“.

So lautet das diesjährige Motto. Als erste Gruppe bat Elferratschef Markus Zimmer die Glasspatzengarde auf die Bühne. Annegret Hayo hatte mit ihren Schützlingen ein irisches Medley einstudiert.

Die attraktiven Ladys setzten auch den Schlusspunkt. Da stürmten sie als Cowgirls in den Saal. Die Närrischen Frauen unter Leitung von Heike Walter sorgten mit ihrem Tanz zum Titel „Itsy Bitsy Teeny“ für Honolulu-Strandfeeling im Vereinshaus. Die Mini-Minigarde fegte zur Musik von Spongebob über die Bühne. In toller Form präsentierten sich Tanzmariechen Alina Sabert und Funkenmariechen Natascha Ries. Die Mädels der Jugendgarde zeigten einen gruselig schönen Schautanz zur Musik von „Tanz der Vampire“. Fetzig der Gardetanz zu modernen Melodien der Juniorengarde. Die Trainerinnen Clarissa Junk, Natascha Ries, Corinna Hayo-Zimmer, Christina Zimmer, Stephanie Degen und Yasmin Walter waren zu Recht stolz auf ihre Gruppen. Und dann war da noch Bauchredner Reinhard Werner. Mit seinem frechen Freund Freddy begeisterte er schnell die Gäste. Ach ja: Orden, abgestimmt aufs Sessionsmotto, gab es auch noch.

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Die Mädels der Glasspatzengarde stürmten als Cowgirls auf die Bühne. Foto: Iris Maurer

Saarbrücker Zeitung 09.02.2009

Starker Seegang im katholischen Vereinshaus

Akteure der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal entführen das Publikum in Neptuns Reich

Mit Elferratspräsident Markus Zimmer als Kapitän stach das Narrenschiff am Samstag in Friedrichsthal in See. Es wurde eine lustige Schifffahrt.

Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Friedrichsthal. In Neptuns Reich, zu Walen und Fischen, Meerjungfrauen und Piraten, entführten die Akteure der Narrenzunft katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal am Samstag ihre Gäste. Das Narrenschiff im katholischen Vereinshaus mit Elferratspräsident Markus Zimmer als Kapitän hatte volle Segel gesetzt. Zu Beginn zeigten die närrischen Frauen der NKV unter Leitung von Heike Walter mit der Interpretation des Songs „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strand Bikini“ gleich, wohin die Reise geht.

Eisbrecher in der Bütt war Uwe Schmidt. Als „de Fritz“ zog er vor allem über seine „Alte“ mächtig her. Anmutig hüpften Mädels der Mini-Mini-Garde als kleine Fische über die Bühne. Tatjana und Wolfgang Molter starteten an Bord als Luische und de Lui einen Angriff aufs Zwerchfell der Reisegesellschaft. Gut kam die Rede von Ursula Degen an. Tanzmariechen Alina Sabert und Funkenmariechen Stephanie fegten gekonnt über die schwankenden Planken. Die Friedrichsthaler Piraten Janik und Markus Zimmer segelten durch die Untiefen der kleinen und großen Politik, umschifften sie souverän. Zum Abschluss des Segeltörns sang Larissa Zimmer von der Titanic. Zackig durchpflügten die Jugend- und die Glasspatzengarde bei ihren Märschen die Wellen. Zauberhaft die Juniorengarde bei ihrem Schautanz zu Hawaii-Klängen.

An Kreativität kaum zu überbieten: der Schautanz der Glasspatzengarde. Da wirbelten Fische, Meerjungfrauen und Seesterne über die Bühne. „Szenen einer glücklichen Ehe“ lautete das Motto der Büttenasse Harald Holstein und Günter Heck. Carsten Bach (als Karl) und seine angetraute Frau Anke (als Elfriede) bauten ein Schränkchen zusammen – köstlich. Und dann waren da noch Wolfgang Molter und Frank Gau. Als „de Molter unn de Gau von da NKV“ erzählten sie Witze an der laufenden Seemeile. Stark der Auftritt des Männerballetts. Mann, waren diese weiblichen Matrosen sexy. Die Bachspatzen (Rudolf, Anke, Carsten und Volker Bach) präsentierten die neue NKV-Hymne: „Was kann schöner sein, als Fastnacht in Friedrichsthal?“. Und kurz vor Ende der Seereise gab es mit den Fissäls, Leitung Walter Thorn, noch einmal starken Seegang.

Auf einen Blick

Sitzungspräsident: Markus Zimmer. Tänze: Mini-Minis, Jugend-, Junioren- und Glasspatzengarde, Tanzmariechen Alina Sabert, Funkenmariechen Stephanie Degen. Gesangseinlagen: Larissa Zimmer, die närrischen Frauen der NKV, die Bachspatzen und die Fissäls. Büttenreden: Uwe Schmidt, Tatjana und Wolfgang Molter, Markus und Janik Zimmer, Harald Holstein und Günter Heck, Anke und Carsten Bach, Ursula Degen sowie Wolfgang Molter und Frank Gau. Musik: M & M (Manfred und Michael). Regie: Annegret Hayo. Bühnenbild: Michael Schording und Peter Hohlweck. ll

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Die Glasspatzengarde bei ihrem Auftritt am Samstagabend im katholischen Vereinshaus Friedrichsthal. Foto: ll

SZ-Bericht Rathaussturm2009

SZ- Rosenmontagsumzug 2009

Sessionseröffnung2009-sz